Ich freue mich sehr auf die Musikferien für Harfenspieler und Entspannungsinteressierte (Klangschalenmassagen, Wandern, Besinnen) im Herzen der Lechtaler Alpen.
Mich zieht es trotz des logistischen Aufwands immer wieder dorthin mit meinen kleinen, individuellen Musikferien. Es ist einfach anders dort. Es gibt dort oben wirkliche Kraftplätze, die bisher jede/r gespürt hat. Ist es der innere Raum, der sich äußerlich spiegelt oder ist das umgekehrt? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es dort eben so ist, das mein Herz hängengeblieben ist, dass alle die, die immer wieder kommen, die Landschaft, die Musik und die Stimmung als heilend empfunden haben inclusive mir selbst.
Der Lech ist der einzige große Fluss der Alpen, der sich noch immer seinen eigenen Weg suchen kann. Seine seitlichen Hochtäler sind erst durch die Überwindung einer ca. 300 m hohen Stufe erreichbar. Vor Millionen Jahren hat der Lechtalgletscher diese Landschaft geformt. Bäche haben seitdem tiefe und wilde Seitenschluchten geschaffen, die sich nach oben in idyllische Hochtäler öffnen. Erst in den 60er Jahren wurden vom Lechtal aus Straßen in die südlichen Seitentäler gebaut. So auch die Hahntennjochstraße zwischen Elmen (Lechtal) und Imst (Inntal), die im Winter gesperrt ist, da sie über 30 Lawinenstriche und viele Murengebiete quert. Auf 1350 m Höhe zweigt man nach Boden ab, einem kleinen Bergbauerndorf. In 1600 m Höhe erreicht man Pfafflar, die älteste Höhensiedlung Tirols. 800 Jahre schon trotzen dort einige Blockhütten den harten und langen Wintern.